Seit meinem 6. Lebensjahr gehörte auch ich erst zu den „Brillenjüngern“. Im Laufe der Jahre stieg meine Fehlsichtigkeit von ursprünglich -1,0dpt. auf letztlich über -6,0dpt.

Diese hohe Fehlsichtigkeit war sicher auch mitentscheidend für meinen beruflichen Werdegang. Nach einer klassischen Ausbildung zum Augenoptiker und dem anschließenden Studium bin ich seit über 5 Jahren im Bereich der refraktiven Ophthalmochirurgie tätig – seit knapp 4 Jahren u. a. auch in der Euro-Augenlaserklinik. In meiner Funktion als Refraktivmanager konnte ich unsere Patienten seit Jahren quasi von Beginn an durch die einzelnen Behandlungsschritte begleiten. Über die Erstberatung in der eigenen Sprechstunde bis letztlich hin zur Operation in der ich als Laserspezialist unseren erfahrenen Ärzten zur Seite stehe, habe ich im Laufe der Jahre mehrere hundert Patienten zum „Sehglück“ mitverhelfen können.

Auch in mir wuchs der Wunsch mit zunehmender Kontaktlinsenunverträglichkeit mein „Kapitel Kurzsichtigkeit“ endgültig abschließen zu können.

Am Freitag den 13. (Mai) war dann mein großer Tag gekommen. Während ich vormittags noch selbst den Laser für unsere Patienten kalibrierte und programmierte durfte ich Mittags um 13h die Seite wechseln und wurde selbst zum Patienten. Das komplette EALK-Team unterstützte und sorgte sich wirklich rührend um mich – und ich muss zugeben, dass ich die beruhigende Hand unserer lieben OP-Schwester dankend angenommen habe. Trotz jahrelanger Erfahrung war die Situation auf „der anderen Seite“ auch für mich Neuland.

Dr. von Busch führte mich Stück für Stück entspannt durch die komplette FEMTO-LASIK-OP. Ich hatte keinerlei Schmerzen und empfand auch sonst die gesamte Situation zwar als ungewohnt – hatte es mir aber deutlich unangenehmer vorgestellt.

Nach der rund 20 minütigen Behandlung konnte ich schon deutlich besser als vor der OP sehen. Auch bei mir stellte sich anschließen der „Zwiebelschneideeffekt“ (Augentränen, leichtes brennen) für ca. 3 Stunden ein.

Am späteren Nachmittag ließ der massive Tränenfluss nach und die Sehqualität stieg deutlich an.

Der „Morgen danach“ war überwältigend!!! Nach Abnahme der Augenklappen konnte ich das erste Mal seit über 25 Jahren ohne Brille wieder richtig scharf Sehen! Die Kontrolle am ersten Tag nach der FEMTO-LASIK-OP bestätigte mir meinen Verdacht: Sehleistung bereits knapp 100% rechts wie links -> ich durfte wieder Autofahren!

Aufgrund meiner Kontaktlinsenerfahrungen ging ich für mich von einer verstärkten Augentrockenheit nach dem Lasern aus, musste mir aber tatsächlich ab dem 3. Tag in meinem Handy eine Erinnerungsfunktion einstellen um die Tropfen nicht zu vergessen. Ich hatte bereits ab diesem Zeitpunkt keinerlei Probleme mehr mit dem sog. „trockenen Auge“.

Als ich einige Tage später das erste Mal Nachts mit dem Auto unterwegs war wurde mir erst so richtig bewusst wie schlecht ich tatsächlich in den Jahren vorher mit meinen Kontaktlinsen gesehen habe. Die Tatsache, dass wir den Laser nicht nur (wie bei Brille oder Kontaktlinsen üblich) in 0,25dpt.-Schritten sondern in 0,01dpt. Schritten ganz individuell auf das jeweilige Auge anpassen können hat mir zu einer extrem verbesserten „Nachtsicht“ verholfen!

Mittlerweile sind 4 Wochen vergangen – und immer noch freue mich mich wenn ich allmorgendlich beim Griff zum Nachtkästchen ins Leere greife – weil keine Brille mehr notwendig ist!

Für mich persönlich ein gigantischer Zugewinn an Lebensqualität. Ich bin dem ganzen Team – angefangen natürlich bei meinem Freund und Kollegen Martin von Busch, der Laserapplikationsspezialistin, der sog. „sterilen Assistenz“, unserer Patientenbetreuung (liebevoll „Händchenhalterin“ genannt), der Kollegin der OP-Vorbereitung/-Einschleusung aber auch allen in der Praxis tätigen Kollegen sehr dankbar für die Begleitung durch mein Kapitel „FEMTO-LASIK in der EALK.