Im Sommer 2008 war Marcus beim Buddeln im Garten tätig, es war heiß, Man(n) ist schweigebadet, ständig rutscht die Brille von der Nase - Kurzschlußreaktion - jetzt reichts.

Sofort in der Klinik angerufen, zufällig heute noch einen Termin für die Voruntersuchung frei, ab unter die Dusche und los gings. Bei mir hat das Ganze etwas länger gedauert, ich bin da doch mehr der Angsthase in der Familie.

Im Herbst 2011 bekam ich eine stärkere Brille und hatte massive Probleme mit der Umstellung, wie Kopfschmerzen beim Arbeiten am PC-Bildschirm. Da war für mich klar, der nächste Schritt wird eine Gleitsichtbrille sein, und das wollte ich auf keinen Fall. Jetzt war ich soweit.

Nachdem bei Marcus alles super geklappt hat, habe ich den Entschluss gefasst, mich einer Laser-OP zu unterziehen.

Unser Erfahrungen:

Die Erstberatung empfanden wir als sehr informativ, man ist auf unsere Fragen eingegangen, auch die Prognose des zu erwartenden Endergebnisses wird mitgeteilt - weiterhin Brille nötig oder nicht.

Selbst wenn man sich nicht für eine Laser-OP entschließen sollte, ist das Geld für die Erstuntersuchung gut investiert, da das Auge doch recht intensiv unter die Lupe genommen wird.

Für das Aufklärungsgespräch direkt vor der OP wird sich ausreichend Zeit genommen. Je nach Patientenwunsch werden die Details (mehr oder weniger Umfangreich) des Eingriffes gut erklärt.

Auch die Begleitperson bekommt unabhänging davon eine sehr umfangreiche Erklärung der Medikamenten-Verabreichung.

Während des Eingriffes steht das Wohlbefinden des Patienten immer an erster Stelle.

Es werden stets die einzelnen Schritte erklärt. Der Eingriff selber ist gefühlt ruck-zuck vorüber und man nimmt auf jeden Fall interessante und spannende Eindrücke mit (Betäubung des Auges, Klopftest auf dem Augapfel, Gerüche beim Lasern etc.).

Wir können beide sagen, dass wir keinerlei weitere Schmerzmittel benötigt haben. Unsere Erfahrung ist, am Tag des Eingriffes, am besten in der absoluten Dunkelheit hinlegen. Endlich mal ausschlafen ;-) Es ist auf jeden Fall sehr erleichternd, wenn am OP-Tag noch eine zweite Person da ist, die einem die Medikamente nach Plan verabreicht.

Das Nachbehandlungs-Intervall war auf jeden Fall ausreichend. Es ist ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass man jederzeit anrufen oder auch vorstellig werden kann.

Kurzum, es war für uns beide die absolut richtige Entscheidung und wir würden uns jederzeit ggf. einer weiteren Laser-OP unterziehen.