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Vor einem Jahr habe ich die Entscheidung getroffen, mich mittels LASIK operieren zu lassen, und es war eine meiner besten Entscheidungen.

Doch bis es soweit war mussten einige Hürden genommen werden. Ich hatte es mir schon lange überlegt, jedoch standen immer die Angst und viele Fragen dazwischen. Kann ich mich dazu überwinden mich am Auge operieren zu lassen? Was kann alles passieren, kann ich vielleicht sogar mein Augenlicht verlieren?

Nachdem mir Bekannte die Euro-Augenlaser Klinik empfohlen hatten ging ich zu einer Infoveranstaltung, bei der ich auf viele Fragen Antworten bekam. Für mich war die Veranstaltung sehr vertrauenswürdig. Dr. von Busch selbst hielt diese Veranstaltung ab und erklärte verständlich die Operation sowie deren Risiken. Auch die Kostenfrage wurde geklärt bei der ich erst einmal den Betrag überdenken musste. Hier stand für mich jedoch später fest, wenn ich den Schritt wage, gehe ich keine weiteren Risiken ein sondern lasse mich von der Klinik operieren, welche mein Vertrauen hat und für mich einen kompetenten Eindruck hinterlässt. Bei der Infoveranstaltung wurde die Nachbetreuung ebenfalls erwähnt, was mir zusätzlich Sicherheit gab.

Anschließend wurde ein erster Untersuchungstermin vereinbart, um festzustellen ob meine Augen grundsätzlich operiert werden können, da nur operiert wird, wenn beispielsweise die Hornhautdicke ausreichend ist. Ich bekam das Ok für beide Augen und fasste endlich den Entschluss. Als nächstes standen eine große Voruntersuchung sowie weitere Erklärungen zur OP an. Mein zuständiger Arzt Dr. von Busch und das ganze Team gaben mir das Gefühl in den richtigen Händen zu sein.

Somit rückte der OP-Termin näher. Ich hielt mir vor Augen, dass ich bald keine Brille oder Kontaktlinsen mehr brauche und versuchte dadurch die steigende Nervosität zu bekämpfen. Am OP-Tag war die Nervosität und die Angst am offenen Auge operiert zu werden extrem. Nach der Vorbereitung und Betäubung des Auges durch die Arzthelferin und einer kurzen Erklärung von Dr. von Busch lag ich auf der Liege und mein Herz schlug bis zum Hals. Eine Arzthelferin stand neben mir und beruhigte mich, ihre Hand nahm ich dankend an und drückte sie, um meinen Angst in den Griff zu bekommen. Ich wusste, dass das Lasern nur wenige Sekunden dauert. Somit hatte ich die Hoffnung, dass es bald vorbei war. Mein Auge wurde fixiert und ich musste auf ein rotes Licht schauen. Ich spürte einen Druck, jedoch keinen Schmerz, als ob jemand an meinem geschlossenen Auge drückt. Das Team informierte mich während der OP was als nächstes kam und als der Countdown beim Lasern gezählt wurde dachte ich, das erste Auge ist geschafft. Bei meinem zweiten Auge war ich wesentlich entspannter, ich wusste den Ablauf und hatte die Gewissheit, dass ich keine Schmerzen habe. Nach der OP wurde ich untersucht und Dr. von Busch erklärte mir, dass die OP optimal gelaufen ist. Nun konnte ich schon verschwommen die Uhr im OP Saal sehen, ein erstes Erfolgserlebnis.

Anschließend bekam ich als Schutz durchsichtige Augenklappen, sollte jedoch so wenig wie möglich für die nächsten Stunden meine Augen öffnen. In dieser Zeit hatte ich mit Augenschmerzen und Tränenfluss gerechnet und wurde positiv überrascht, da sich dies auf ein Minimum beschränkte. Ich benutzte wie vorgeschrieben die Tropfen, entspannte mich mit einem Hörbuch und versuchte zu schlafen. Am nächsten Morgen werde ich nicht vergessen, als ich aufwachte und die Uhr auf der anderen Zimmerseite gestochen scharf lesen konnte. Es war ein unbeschreibliches Gefühl ganz ohne Brille zu sehen.

Am nächsten Tag stand die erste Nachuntersuchung an und Dr. von Busch bescheinigte mir schon eine Sehstärke von 100%, zudem verlief der Heilungsprozess sehr gut. Noch weitere drei Nachuntersuchungen folgten und die Sehstärke verbesserte sich stetig. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass die Kosten durchaus gerechtfertigt sind. Vor-, Nachuntersuchungen und OP waren sehr umfassend.

Und heute, fast ein Jahr danach, liebe ich es am Morgen aufzuwachen und die Uhr zu sehen, bei Sonnenschein spontan meine Sonnenbrille aufzusetzen, unter der Dusche zu stehen und etwas zu sehen, mit meinen Kindern zu spielen ohne dass ich Angst um meine Brille haben muss, joggen zu gehen ohne Kontaktlinsen vorher einsetzen zu müssen. Eine Zeitlang nach der OP hatte ich noch trockene Augen, welche ich mit Augentropfen ausgleichen konnte. Nach drei Monaten war dies jedoch auch vorbei. Anfangs hatte ich noch bedenken, dass sich nach einigen Monaten wieder eine Sehschwäche entwickelt, aber nachdem nun ein Jahr vergangen ist kann ich auch hier einen Haken setzen.

Im Bekanntenkreis wurde ich oft angesprochen weil viele den gleichen Wunsch haben wieder ohne Brille sehen zu können und ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass es eine meiner besten Entscheidungen war und ich es nicht bereut habe die Angst vor der OP durchzustehen.